Unsere Leistungen: Was macht Return eigentlich?

Wir bewegen uns in einem komplexen Umfeld und die einzelnen Bausteine sind vielschichtig. Mit einem Marketing-Text, der den Fachjargon durch Superlative verbindet, ist Ihnen vermutlich nicht geholfen. Daher habe ich mich entschieden, unser Leistungsportfolio in einem direkten und ehrlichen Format vorzustellen – einem Blogartikel. Wie, wenn mich ein Freund fragt, was mein Unternehmen eigentlich macht und ich zu einer Antwort aushole…

Zunächst: Wir bewegen uns im Digital Marketing. Das heißt, alles fließt am Ende online ineinander. Die Definition von Marketing sparen wir uns an der Stelle. Digital Marketing geht für uns los bei naheliegenden Disziplinen wie der Suchmaschinenoptimierung (SEO) oder der Kampagnen-Konzeption. Damit helfen wir unseren Kunden, die Zielgruppe für ihre Website oder ihren Shop bei Google, LinkedIn und Co. zu erreichen. Es umfasst aber auch komplexere Disziplinen, wie die richtigen Tools und Ansätze richtig anzuwenden, um z. B. diese Zielgruppe nicht wie einen homogenen Haufen anzusprechen. Sondern eben nach demographischen Merkmalen, Verhaltensweisen etc. segmentiert und dann jedes Segment individuell in den Botschaften adressiert.

Unser Differenzierungsmerkmal ist dabei die Verknüpfung mit der strategischen Beratung. Ja, wir setzen die Disziplinen des Digital Marketings um. Doch wir tun das nicht im Vakuum, nicht mit Scheuklappen auf. Klickrate, Absprungrate, Impressionen, Keywords bei Google – alles schön und wichtig. Für sich isoliert kostet es jedoch nur und zahlt keine Rechnungen. Daher richten wir mit Return unsere Leistungen stets auf die übergeordneten Geschäftsziele aus.

Angenommen, wir haben es mit einem Kunden aus der Pharma-Branche zu tun, der seine Produkte online in einem kompetitiven Markt direkt verkauft. Dann braucht es Kanäle, die in der Besuchergewinnung mit der Zeit günstiger werden und Maßnahmen, um den Erstkäufer zum Stammkunden zu binden. So unterscheidet sich in dem Fall, was wir machen und wie wir es machen, ganz stark vom nächsten Pharma-Unternehmen. Dessen Produkte sind beispielsweise verschreibungspflichtig und es möchte sich online festigen als empathische, doch selbstbewusste, ja leicht provokante Marke für Frauengesundheit.

In anderen Fällen greift die strategische Beratung noch früher. Ein Kunde aus dem Finance-Bereich stellt zum Beispiel fest, dass seine Kampagnen nicht funktionieren. Es wird viel Geld für Suchanzeigen und Co. ausgegeben, doch die Besucher schließen nicht ab. Jetzt könnte man versuchen, die Kampagne im Kleinen zu optimieren und die Texte auf der Zielseite auszutauschen. Damit ist aber kein Quantensprung zu erwarten, denn das Problem sitzt tiefer: Da draußen gibt es Menschen, denen das Finanzprodukt wirklich helfen würde und andere, die werden es im Leben nicht kaufen. Doch wer sind die einen, wer die anderen? Und welche Stärken des Produkts stellen wir ins Schaufenster, sodass Bedürfnis und Angebot ineinandergreifen?

Herausforderungen dieser Art lieben wir. Wir haben uns bewusst auf die beiden Branchen Finance und Pharma / Healthcare sowie auf den E-Commerce spezialisiert. So können wir sofort Erfahrungen einfließen lassen. In diesem fiktiven Beispiel erkennen wir Muster, wie etwa eine unausgeglichene Allokation des Budgets zwischen der „Jetzt kaufen“-Phase und allem vorher. Die Customer Journey verläuft nämlich gerade bei Geldanlagen viel länger. Der Endverbraucher ist ein Mensch mit Sorgen und Gefühlen. Er will die perfekte Vorsorge für die Kinder treffen, eine Fehlentscheidung wird er sich nicht verzeihen. Natürlich recherchiert er intensiver, durchläuft dabei 14 sogenannte Touchpoints und wenn er am Ende drei Suchanzeigen gleichzeitig anklickt, ist die Vorentscheidung für einen anderen Anbieter eigentlich schon längst gefallen. 

Zu guter Letzt verfügen wir über Referenzwerte und Benchmarks. Wir wissen, welche Zielwerte in dem Fall für Customer-Acquisition-Cost oder den Cost-per-Lead ausgerufen werden können. Das ist der Schlüssel für die Budget-Allokation und die Fragen, was man jetzt macht und wie viel in die einzelnen Instrumente investiert werden sollte. Hieraus ergibt sich die nachvollziehbare Digital Marketing Strategie, hinter der unsere Kunden voll stehen können. Mit klarem gemeinsamem Plan macht die Umsetzung Spaß – und liefert wiederum über reale, neue Daten das Fundament für die Strategie des zweiten Jahres.

Zur Umsetzung muss noch gesagt werden: Wir machen nicht alles. Wer „alles“ anbietet, bei dem schmeckt es wie beim Imbiss, wo Sie Wiener Schnitzel, Penne al Forno, Chicken Masala und Enchilada con Queso bekommen ;) Im Ernst, wir haben unsere Kernkompetenzen, bei denen wir uns aus dem Fenster lehnen und behaupten, zu den besten am Markt zu gehören. Dann gibt es Disziplinen, die wir durchaus können, doch zugegebenermaßen austauschbar sind. Schließlich gibt es Disziplinen, wo die Zuschaltung eines spezialisierten Dienstleisters am sinnvollsten ist. Von Ihren Herausforderungen, Ihren Inhouse Möglichkeiten und der strategischen Bedeutung einzelner Disziplinen hängt es ab, welche Konstellation für die Umsetzung wir empfehlen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen erläutern, wie unsere drei Bereiche Analyse, Strategie und Umsetzung zusammenhängen. Mal erfolgt die Analyse extrem zügig, mal muss sie intensiv sein. Mal setzen wir erst sogenannte Quick Wins um und uns dann an die Konzepte. Doch immer müssen „Verstehen, planen, machen“ zusammenspielen: 

  • Kopflos agieren wir nie.
  • Nur Kommandos ausführen ist nicht unsere Sache. Dafür gibt es Spezialisten.
  • Konzepte, die in der Schublade verschwinden, tun uns weh. Häufig genug bringen wir das Feuer rein, dass die Ideen schnell realisiert werden.
  • Und immer getreu unserem Motto: Business Value. Nothing else matters.

Vielen Dank für Ihre Zeit.

Mario Kemenc

Consultant & CEO

Lassen Sie uns
über Ihr Business
sprechen

Kontakt

Ich habe die Datenschutzbestimmungen gelesen und akzeptiere diese.